Epiphanias

Die Heiligen Drei Könige – Caspar, Melchior und Balthasar – werden am 6. Januar, dem Dreikönigstag (Epiphanias), gefeiert. Laut dem Matthäus-Evangelium waren sie Weise oder Sterndeuter aus dem Morgenland, die einem besonderen Stern folgten – suchend und vertrauend –, um dem neugeborenen Jesuskind zu begegnen. Ihre Geschenke – Gold, Weihrauch und Myrrhe – stehen symbolisch für Königtum, Göttlichkeit und Vergänglichkeit; sie lassen sich auch als Zeichen von Würde, Verehrung und der Zerbrechlichkeit des Lebens lesen.

Erst im Mittelalter erhielten die Weisen ihre Namen und wurden als Könige dargestellt. Sie symbolisieren die damals bekannten Kontinente Europa, Asien und Afrika und stehen sinnbildlich für die gesamte Menschheit, die sich auf den Weg macht.

Bis heute prägen Traditionen wie das Sternsingen (eher in D, in der CH nicht so verbreitet) oder der Dreikönigskuchen den Dreikönigstag.

Mit dem Segensspruch C + M + B – Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus)
wird ein stilles Zeichen des Schutzes und der Hoffnung gesetzt.

Zugleich markiert dieses Fest das Ende der Weihnachtszeit und erinnert an die Offenheit des christlichen Glaubens für alle Menschen.

Ein stiller Blick auf das, was bleibt

Gedanken zum Drama in Crans-Montana

Manche Ereignisse erschüttern nicht nur eine Region, sondern auch etwas in uns selbst.

In den letzten Tagen habe ich viele Augenzeugenberichte gesehen. Menschen, die diese Katastrophe überlebt haben. Und auffallend viele erzählten, dass sie Gott gedankt haben. Einige sagten, sie hätten während der ganzen Zeit ihr Kreuz, das sie um den Hals tragen, festgehalten, gebetet, gehofft.

In einer Zeit, in der Religion oft belächelt, verdrängt oder als überholt betrachtet wird, wenden sich Menschen im Moment grösster Angst plötzlich wieder an Gott. Sie gehen in Kirchen, setzen sich still in eine Bank und beten, zünden Kerzen an. Sie weinen. Sie suchen Trost. Halt. Sinn. Nähe.

Gleichzeitig beeindruckt mich die Solidarität, die jetzt sichtbar wird – über Grenzen hinweg. Es braucht kein vereintes Europa auf dem Papier, keine grossen Worte oder Programme. Wir sind auch so vereint. Wenn es darauf ankommt, sind Menschen füreinander da. Unabhängig von Herkunft, Sprache oder Nationalität. Hilfe kennt in solchen Momenten keine Grenzen.

Das berührt mich. Nicht, weil es spektakulär wäre, sondern weil es so selbstverständlich wirkt. Still. Menschlich. Echt.

Vielleicht erinnern uns solche Tage daran, was wirklich trägt:
Glaube, Hoffnung – und das Wissen, dass wir einander nicht gleichgültig sind, wenn alles andere ins Wanken gerät.

Die Menschen, die wir lieben,
sind beim Herrn, und der Herr hat uns versprochen, bei uns zu sein.
Wenn sie bei Ihm sind und Er bei uns,
dann können sie nicht fern sein.
Peter Marshall

N.B.
Am 9. Januar gibt es einen nationalen Trauertag und laut Bundespräsident Guy Parmelin werden im ganzen Land die Kirchenglocken läuten, begleitet von einer landesweiten Schweigeminute.

21 Jahre – und so viel Weg hinter uns

Heute vor 21 Jahren, um 12.28 Uhr, kam mein Sohn per Kaiserschnitt zur Welt. Ich sehe den Kreisssaal noch immer ganz klar vor mir und erinnere mich an die grosse Erleichterung, als man mir dieses kleine Wesen zeigte: Was für ein hübsches Baby.
Natürlich sagen das alle Mütter. Das ist mir bewusst.

Wenn ich heute zurückblicke, staune ich darüber, wie schnell diese 21 Jahre vergangen sind. Viel zu schnell. Und sie waren nicht leicht – weder für ihn noch für mich. Es gab schwierige Zeiten. Und es gibt sie bis heute.

Als er fünf Jahre alt war, sagte er eines Tages, als ich ihn von der Vorschule abholte:
„Mama, dieses Leben gefällt mir nicht. Ich will nicht mehr.“
Dieser Satz hat mich tief erschüttert. Ich reagierte sofort, sprach mit der Schulleitung, und es wurden Massnahmen ergriffen. Ein Schulpsychologe wurde hinzugezogen. Man stellte eine leichte Dyslexie fest – doch rückblickend wurde viel zu wenig daraus gemacht.

In der Oberstufe wurde er gemobbt. Am Ende entwickelte er eine ausgeprägte Schulphobie. Die Rektorin und ich standen täglich in Kontakt. Schliesslich sorgte sie dafür, dass er sein letztes obligatorisches Schuljahr ausserhalb des eigentlichen Schulkomplexes, aber weiterhin im schulischen Rahmen, beenden konnte.

Und dann kam Corona.

Die Struktur, in der er sich befand, brach komplett zusammen. Es wurde nichts aufgefangen, nichts begleitet. Die Kinder waren auf sich allein gestellt. In diesem Abschlussjahr gab es keine Prüfungen – nur der Notendurchschnitt zählte.
(Zur Erklärung: In der Schweiz ist 6 die beste und 1 die schlechteste Note. Ab der Note 4 gilt eine Leistung als „genügend“.)

Mein Sohn hatte aufgrund seiner Schulphobie im gesamten Schuljahr nur eine einzige Note im Zeugnis: eine 5 in Mathematik. Das reichte nicht aus, um ihm das Abschlussdiplom zu geben. Er erhielt lediglich ein Attest über den Abschluss der obligatorischen Schulzeit.

Hinzu kam eine massive Angst vor Corona. Er zog sich völlig zurück und verschanzte sich in seinem Zimmer. Ich musste ihn regelrecht zwingen, wenigstens 10/15 Minuten pro Tag an die frische Luft zu gehen. Er rutschte in eine Depression. Psychologen lehnte er strikt ab – zu viele Enttäuschungen in all den Jahren, zu viel verlorenes Vertrauen.

Heute mache ich mir oft Vorwürfe.
Ich hätte eingreifen sollen. Auf eine Nachprüfung bestehen. Irgendetwas erzwingen.
Aber auch ich mache Fehler – Auch ich bin nur ein Mensch…

Seit fast sechs Jahren ist er nun überwiegend zu Hause. Im letzten Frühling fand er – eher zufällig – eine Arbeit, die ihm wirklich Freude machte. Er blühte auf. Ich war so erleichtert. Man lobte ihn, versprach ihm viel – auch mir gegenüber. Und dann wurde er von einem Tag auf den anderen entlassen. „Restrukturierung“, hiess es.
Ich bin überzeugt: Das war von Anfang an so geplant. Hätte man offen gesagt, dass man für zwei Monate Personal für einen Grossauftrag braucht, wäre es ehrlicher gewesen. So aber war es ein Schlag ins Gesicht – und ein Stich mitten ins Mutterherz.

Ich werde nie vergessen, wie er mir abends gegen 23h unter Tränen sagte, dass ihm und drei Kollegen fristlos gekündigt wurde.

Diese Erfahrung warf ihn um Monate zurück. Wieder Depression. Wieder Stillstand. Ich musste kämpfen, um ihn überhaupt dazu zu bringen, hin und wieder eine Bewerbung zu schreiben.

Im September 2025 bezahlten sein Vater und ich ihm eine zweitägige Schulung zum geprüften SUVA-Gabelstaplerfahrer. Wenigstens einmal tat sein Vater etwas für ihn. Auch das ist eine Baustelle: ein Vater, der nie wirklich da war, der spürbar machte, dass er die Schwester bevorzugt. Wie kann man nur? Aber Sohnemann hat die Prüfung mit Bravour und mit nur 2 Fehlern bestanden. Ich war sehr stolz auf ihn.

Mein Sohn tut mir oft unendlich leid. Mein Mutterherz schmerzt.
Er ist nicht dumm. Im Gegenteil: Er ist aufmerksam, informiert, empathisch. Er würde sein letztes Hemd hergeben, wenn er helfen kann. Aber sobald es um Arbeit geht, scheint eine unsichtbare Barriere da zu sein.

Und dann – im Dezember – geschah etwas.
Ich weiss nicht, was der Auslöser war. Aber er begann, sich autodidaktisch beizubringen, wie man PCs aufrüstet. Er baute für einen Freund einen kompletten Computer zusammen und installierte zwei Tage später telefonisch Windows 11. Er verkaufte Teile seines eigenen PCs, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen und etwas zum gemeinsamen Essen beizusteuern. Mit seinem Weihnachtsgeld kaufte er sich zwischen den Feiertagen neue Kleidung – schöne Stücke, alles im Ausverkauf. Ein neuer Stil. Er steht ihm. Wirklich sehr.

Und heute feiert er seinen 21. Geburtstag.

Ein Freund lud ihn ein, eine Woche bei ihm in Lille zu verbringen. Am 2. Januar reiste er frühmorgens mit dem TGV von Genf aus ab. Die Reise finanzierte er mit dem restlichen Geld aus dem Verkauf der PC-Komponenten – es war ihm wichtig, das selbst zu bezahlen.

Er versuchte ausserdem, zwischen Weihnachten und Neujahr einen kleinen Job zu finden, um vor Ort etwas Taschengeld zu haben. Leider ohne Erfolg. Das war frustrierend – und doch geht er weiter, auf seine eigene Weise.

Ich bin stolz auf ihn. Und ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr ihm endlich neue Türen geöffnet werden könnte.

Ich sagte in meinem Umfeld einfach, dass – falls jemand ihm zu seinem Geburtstag eine kleine Aufmerksamkeit machen möchte – er diese vor Ort gut nutzen kann. Eine Arbeitskollegin, ein ehemaliger Arbeitskollege und ein Ex-Freund haben ihm ebenfalls etwas zukommen lassen. Der restliche Betrag kam aus der Familie – von Eltern, Grosseltern, seiner Schwester und Onkeln. So konnte ich ihm insgesamt 500 Franken schicken.

Soeben habe ich ein Video von meinem Sohn erhalten. Die Mutter seines Freundes hat extra für ihn eine Schwarzwälder Torte gebacken. Das kennt man in Nordfrankreich so nicht. Aber sein Freund habe seiner Mutter davon erzählt, und sie habe nur gelächelt und gesagt: „Ich liebe Herausforderungen.“
Die Torte sieht gut aus und sei gut gewesen – aber doch weit entfernt von meiner.
Balsam für mein Mutterherz.

Solche kleinen Momente berühren mich tief. Sie zeigen mir, dass er gesehen wird, dass er willkommen ist und dass es Menschen gibt, die sich Mühe für ihn geben. Und genau diese Augenblicke geben mir Hoffnung.

Und nun wünsche ich mir für dieses neue Jahr nur eines:
Dass es sein Jahr wird.
Er hat es verdient, endlich Glück zu haben.
Und endlich anzukommen.

Wenn konstruktive Kritik Türen öffnet

Ich arbeite in der Kommunikation.
Und doch ist das mehr als nur ein Beruf.

Mein Vater hatte eine Werbeagentur, die ich mir lange als meinen späteren beruflichen Ort vorgestellt hatte. Durch Fehlentscheidungen kam es zum Konkurs, und dieser Weg schloss sich.
Auch wenn vieles vergangen ist: Die Nähe zur Kommunikation, zur Werbung und zur Wirkung von Sprache ist geblieben.

Vielleicht ist dies der Grund, dass mich Themen wie Sprache, Vermittlung und Verbindung bis heute begleiten. Dass ich sensibel reagiere, wenn Kommunikation nicht nur informieren, sondern Brücken schlagen kann.

Vor kurzem habe ich dem Kommunikationsverantwortlichen der Christkatholische Kirche nachträglich frohe Weihnachten gewünscht – verbunden mit einer Rückmeldung zum Newsletter. Wertschätzend, ehrlich, mit zwei kleinen Beobachtungen. Und mit einem Gedanken, der mir schon lange wichtig ist:
dass die Verbindung zwischen der Romandie und der Deutschschweiz nicht nur organisatorisch besteht, sondern auch spürbar gelebt wird. Gemeinsam ist man stark !

Was darauf folgte, hat mich ehrlich gefreut.

In meiner Rückmeldung hatte ich angeregt, deutsch- und französischsprachige Beiträge gemeinsam im Newsletter sichtbar zu machen – als Zeichen der Verbundenheit. In der Antwort wurde mir erklärt, dass der Newsletter als französische Ausgabe separat geplant ist.

Vor allem aber entstand aus diesem Austausch ein Dialog. Eine Einladung. Die Möglichkeit, gemeinsam über Kommunikation, Sprache und Verbindung nachzudenken.

Es hat mich positiv überrascht, was das in mir ausgelöst hat. Dass aus ein paar Zeilen ein echtes Gespräch wurde.
Es fühlt sich vertraut an. Nicht wie ein Zurückgehen, sondern wie ein Wiederaufnehmen eines Fadens, der nie ganz verschwunden war.

Noch ist nichts entschieden. Und das ist in Ordnung. Ich freue mich über den offenen Raum, der sich gerade zeigt – und darüber, dass meine Erfahrung darin Platz haben darf und man mich „dabei haben will“ 🙂

Im Moment bin ich vor allem dankbar und neugierig, wie sich das Ganze entwickeln wird.

Zwischen den Jahren

Es ist der letzte Tag des Jahres.
Ich brauche kein Feuerwerk –
nur einen Moment der Stille.

Heute setze ich mich hin und verinnerliche:

Ich habe dieses Jahr gelebt.
Mit allem, was dazu gehört.
Und ich bin weitergegangen.

Ich schicke ein kleines Dankeschön in den Himmel.
Nicht für das, was gut war.
Auch nicht für das, was schwer war.
Sondern dafür, dass ich in diesem Jahr
ein Stück mehr zu dem Menschen geworden bin,
der ich sein will.

Zwischen den Jahren
ist der Raum,
in dem wir still werden dürfen,
bevor alles wieder beginnt.

Danke, dass du dieses Jahr
mit meinen Worten gegangen bist.
Danke für dein Vertrauen,
für deine Stille,
für dein Mitspüren.

Möge das kommende Jahr
leise beginnen…

Glück

„Das Glück, kein Reiter wird’s erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
Lern‘ überwinden, lern‘ entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.“

Theodor Fontane (1819–1898)

Über diese Worte bin ich heute gestolpert. Fontane hat etwas Wesentliches erkannt: Glück kommt oft dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Man muss im Leben an das Gute glauben, an sich arbeiten, mit wenig zufrieden sein, die Hoffnung nie verlieren und auf Gott vertrauen. Das heisst jedoch nicht, dass man einfach warten und nichts tun soll. Im Gegenteil: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Ich kenne viele Menschen, die nicht an Gott glauben, weil sie sagen: Wenn es ihn gäbe, dann gäbe es kein Leid, keine Not, keine Kriege. Doch man kann von Gott nicht erwarten, dass er alles richtet, während man selbst untätig bleibt.

Ein weiteres Sprichwort sagt : Jeder ist seines eigent Glückes Schmied.

Ich gebe zu, es ist nicht immer einfach, weiterzumachen. Vor allem dann nicht, wenn man sich in einer aussichtslosen Lage zu befinden scheint. Und doch gibt es immer Wege. Wie es so schön heisst: Gottes Wege sind unergründlich. Manchmal muss etwas geschehen, damit man überhaupt auf den richtigen Weg findet.

Ich bin davon überzeugt, dass alles, was passiert – oder nicht passiert – einen Grund hat. Und solange es „nicht gut“ ist, ist es noch nicht zu Ende und man muss den Weg weiter gehen.

Und wenn es so sein soll, dann treffen wir uns vielleicht eines Tages auf dem Weg und gehen ein Stück gemeinsam weiter…

Infiltration

Ich hatte ja Mitte Dezember davon erzählt, und ich habe am 22. Dezember die Infiltration bekommen – und wie soll ich sagen … ich lebe wieder!

Es war ein kurzer Eingriff. Erst wurde mir ein Zugang „für alle Fälle“ gelegt – in der rechten Armbeuge. Eine Première, denn normalerweise macht man mir das auf dem Handrücken, weil ich tiefliegende Rollvenen habe. Doch die Schwester meinte, sie fände nichts. Ob ich denn genug getrunken hätte (also Wasser, versteht sich 😀 ). Ich hab’s nicht so mit Wasser trinken, als Kaffee-Junki verständlich, oder?) Nun gut, sie meinte, sie sei nicht viel besser und fand schlussendlich eine kleine Vene, welche sie problemlos „anpieksen“ konnte.

Der Arzt erklärte mir dann, dass er erst eine Spritze zur lokalen Betäubung macht, dann ein Kontrastmittel spritzt und schlussendlich das Medikament gezielt injizieren wird. Ich soll mich bitte auf den Bauch legen. Gut. Die Arme verschränkt unter dem Kopfkissen (so schlafe ich normalerweise), meinte er – nachdem er mir den unteren Rücken vollgekritzelt hat, um auch an der richtigen Stelle zu stechen – es piekse jetzt kurz. Das war absolut aushaltbar. Und dann ? Dann spürte ich nichts mehr.

Alles in allem eine Sache von 10 Minuten. Als er mich aufforderte, mich aufzusetzen, meinte er „ist Ihnen schwindlig?) – Nein, war es mir absolut nicht. Gut, dann können Sie sich jetzt wieder anziehen. Schönen Tag und frohe Festtage !

Ich informierte Mama, dass ich in 15 Minuten maximal draussen sei und sie wartete schon auf mich, als ich aus dem Gebäude kam. Ich durfte ja nicht Auto fahren und musste mich nun 48 Stunden schonen. Ehrlich gesagt, fiel mir das ziemlich schwer. Denn – obwohl laut Statistik eine Wirkung sich normalerweise zwischen dem 3. und 7. Tag danach zeigt – ich hatte praktisch keine Schmerzen mehr nach wenigen Stunden.
Aber ich habe natürlich den ärztlichen Rat befolgt und blieb dann zumindest die ersten 24 Stunden sehr ruhig. Ich hab mich nur bewegt, um Kaffee zu machen und auf Toilette zu gehen 🙂

Seit gestern lauf ich umher, ohne dass ich mich nach 3 Minuten hinsetzen muss. Es ist so toll, wieder schmerzfrei gehen zu können. Wenn ich Glück habe – und darauf spekuliere ich ! – dann hält die Infiltration bis zu 1 Jahr an.

Ich wünsche mir für 2026, dass es schmerfrei verläuft und ich voller Tatendrang all die Dinge aufholen kann, die schmerzbedingt 2025 liegen geblieben sind. Und ich fange heute schon damit an und werde jetzt etwas Haushalt machen 😉

Symbolbild

25. Dezember – Weiterklingen

💫

Der Advent ist still geworden.

Nicht weil er vorbei ist,
sondern weil er seinen Platz gefunden hat.

Zephira und Liora sitzen noch immer in der Kapelle,
umgeben vom warmen Atem einer einzigen Flamme.
Sie müssen nichts mehr suchen.
Nichts mehr erreichen.
Nichts mehr verstehen.

Ankunft ist kein Moment.
Sie ist ein Zustand.

Und manchmal beginnt dieser Zustand
erst dann,
wenn alle Türen offen sind.

Auch die inneren.

Vielleicht nimmst du heute
einen leisen Nachhall mit —
einen Atemzug,
eine Spur Wärme,
ein Licht,
das dich nicht verlässt,
weil es dein eigenes geworden ist.

Für diesen Advent danke ich dir.
Fürs Mitgehen.
Fürs Mitfühlen.
Fürs Leisewerden.

Möge das Licht,
das dich in diesen Tagen begleitet hat,
auch morgen
und übermorgen
und an jedem gewöhnlichen Tag
ein kleines Stück weiterklingen.

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